Vom Koma zum Kammerjäger für Schweinehunde

Vom Koma zum Kammerjäger für Schweinehunde

Nach langem überlegen

Lange habe ich überlegt ob ich einen Blogbeitrag über das von mir erlebte im Koma schreiben sollte. Das ganze ist nun ein Jahr her. In diesem Jahr konnte ich andere Menschen kennenlernen die auch im Koma gelegen hatten und mir von ähnlichen Erlebnissen berichteten die sie im Koma gemacht hatten. Schließlich habe ich mich dazu entschlossen diesen Blogbeitrag zu schreiben und auch zu veröffentlichen. Viel Spaß beim lesen!

Vom Koma-Patient zum Kammerjäger für dämonische Schweinehunde.

Bin ich Tod, fühlt es sich so an wenn man Tod ist? Ist das die andere Seite? Diese Fragen schossen mir durch den Kopf als mein Körper und Geist anfingen das Bewusstsein wiederzuerlangen. Zu diesem Zeitpunkt war mir absolut nicht klar dass ich mich noch immer im Koma befand und keinesfalls das Bewusstsein wiedererlangt hatte. Aus diesem Grund erlebte ich die folgenden Schilderungen mit einer beängstigenden Realität.

Das scheinbare Bewusstsein

Mit dem scheinbaren erlangen des Bewusstseins bekam ich von einer undefinierbaren Gestalt den Befehl mir alle Schläuche und Kabel aus dem Körper zu ziehen. Die mich bis dato scheinbar am Leben gehalten hatten. Ohne zu zögern und ohne dies in Fragen zustellen leistete ich ihren Anweisungen Folge. Der Alarm der durch mein Handeln ausgelöst wurde, wurde hörbar leiser und mit ihm verschwanden alle Dinge um mich herum in diesem Raum. Auch das Bett in dem ich eben noch gelegen hatte war verschwunden und ich musste feststellen das ich nun in dem Raum stand und von zwielichtigen Gestalten umgeben war. Ohne in der Lage zu sein mich gegen diese zu wehren drängten sie mich in eine Ecke des Raums wo sich eine Tür befand die sich ohne mein Handeln von alleine öffnete. Der Ort der sich mir da offenbarte war eine Blumenwiese die sich bis zum Horizont erstreckte. Mit energischen zischen und kreischen forderten mich die Wesen auf, die sekündlich ihre Erscheinungen änderten mich durch diese Tür zu begeben.

Also machte ich mich auf

Also machte ich mich auf und durchstreifte die Wiese. Ich lief und lief bis ich zu einem Zaun kam hinter dem eine Straße verlief. Mit einem ohrenbetäubenden Geräusch näherte sich mir ein Bus der einen Anfang aber kein Ende hatte. Als das Fahrzeug auf meiner Höhe war bemerkte ich das dieser Bus große Scheiben hatte hinter denen Menschen saßen die ich in meinem ganzen Leben kennengelernt hatte. Einige winkten und andere wiederum zwinkerten mir zu. All diese bis dahin lebten Ereignisse nahm ich mit einer Gelassenheit und einem zutiefst inneren Gefühl des Friedens hin. Währenddessen ich den vorbeifahrenden Bus so beobachtete bemerkte ich im Augenwinkel eine mir sehr vertraute Frau. Ich wusste nicht wer sie war und wusste auch nicht von wo her ich sie kannte. Als ich zu ihr rüber schaute sah ich das sie eine Schüssel mit reifen Kirschen in ihren Händen hielt. Sie nahm eine Kirsche heraus um diese zu essen und spuckte im gleichen Moment 5 Kirschkerne aus. Dies wiederholte sich einige mal.

Der Dämon im Krankenzimmen

Plötzlich wurde ich von einem gewaltigen Sog zurück in mein Bett befördert. Zudem mollig warmen Gefühl was mir die Bettdecke bescherte gesellten sich nach und nach die vertrauten Geräusche der Überwachungsapparaturen. Mit schweifendem Blick untersuchten meine Augen das Zimmer in dem ich lag. Je länger meine Augen das Zimmer mit prüfenden Blick durchleuchteten desto unbehaglicher und unangenehmer wurde mein innerliches befinden. Anfangs dachte ich es sei nur eine Gefühlsschwankung doch mit einer Gefühlsschwankung hatte dieses immer grausamer werdende Gefühl absolut nichts zu tun.

Neben der innerlichen Beklemmung die merkliche von Sekunde zu Sekunde stärker wurde merkte ich einen Druck auf der rechten Schulter der von dem Körper einer kleinen Asiatin aus gelöst wurde. Von mir unbemerkt musste sie auf meine Schulter geklettert sein. Als sie merkte dass ich ihre Anwesenheit bemerkt hatte fing sie an mir Hanfsamen in die Trachealkanüle zu streuen. Gnadenlos lies sie die kleinen Körner durch den Beatmungsschlauch in meine Lunge rieseln.

Nie zuvor in meinem Leben hatte ich so ein unbarmherziges Gefühl des Erstickens und Verschluckends gespürt. Die Schmerzen die sich in meinem Körper ausbreiteten waren einfach unerträglich und mein Überlebenswille sank von Minute zu Minute auf einen sehr beängstigten Tiefpunkt. Bereit zum Aufgeben und bereit mein Schicksal zu akzeptieren sprachen zwei mir sehr vertraute Stimmen zu mir.

Die Macht der Liebe

Was sollen wir denn ohne Dich machen? Mach bitte die Augen auf! Wir sind es Simone und Jaqueliene. Es waren die Stimmen meiner Freundin und meiner Tochter. Die Macht die von diesen Stimmen ausging war so kraftvoll und herzerwärmend. Sie halfen mir die Dämonen zu besiegen. Der Schleier fiel vor meinen Augen und ich sah meine Freundin und meine Tochter neben meinem Bett sitzen wie sie meine Hand streichelten. Nun wusste ich, ich hatte es geschafft. Im Geiste blickte ich noch mal zurück und sah wie sich die Wesen verflüchtigten. Jeden Tag machte ich kleine Fortschritte. Anfangs konnte ich nicht mal reden und mich nicht lange konzentrieren. Doch die fürsorgliche Pflege dieser beiden Menschen haben mir die Kraft gegeben niemals aufzugeben, niemals nur eine Sekunde daran zu denken es nicht zu schaffen.

Mein Name ist Marcus Geistert

Die Dämonen habe ich nicht wieder gesehen, was kein Wunder ist, denn sie Wissen wer ich bin, denn sie wissen was sie durch ihr handel aus mir gemacht haben. Sie Wissen das ich Marcus Geistert bin, sie nennen mich den Kammerjäger für dämonische Schweinehunde.

Vom Koma-Patient zum Kammerjäger für dämonische Schweinehunde.
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Ins Koma gefallen bin ich nach einer Schlauchmagen-OP. Infos für Menschen die auch so einen Schritt planen oder es in Erwägung ziehen. Adipositaschirurgie München

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